Aktuell läuft eine große Welle betrügerischer E-Mails um, die auch wir auf unseren Systemen verzeichnen. Wir warnen vor diesen gefälschten E-Mails. Neu ist das Thema nicht. Nur die Art und Weise variiert:
Derzeit wird – und das in großem Umfang – Schadsoftware in angehängten Dateien oder Links per E-Mail versendet. Den Empfänger*innen der E-Mails (Ihnen) wird vorgegaukelt, dass es sich um eine*n vertrauenswürdige*n Absender*in handelt. Als Absender*innen werden dabei bekannte Namen verwendet, z.B. von BIM-Mitarbeiter*innen, von Personen aus den Senatsverwaltungen oder aus den Berliner Schulen, Namen von Lehrer*innen und Kolleg*innen unserer HOFA, von unseren Kooperationspartner*innen…, sogar von Ihnen bekannten Personen aus dem persönlichen Umfeld…
Die Emails kommen aber gar nicht von diesen Personen!
Es ist sehr, sehr einfach, den Anzeigenamen eines Emailversenders zu ändern – auf jeden beliebigen Wert. Der technische Absender ist ein ganz anderer!

Am besten schützen Sie sich vor den betrügerischen E-Mails

1.) durch den Vergleich des angezeigten Namens mit dem technischen Absender. Bei Abweichungen löschen Sie die E-Mail! Klicken Sie NICHT auf Links und öffnen Sie keinesfalls die Anhänge!

2.) Im Zweifel klärt ein kurzer Rückruf bei den Absender*innen endgültig, dass diese nichts von der angeblich von ihnen stammenden E-Mail wissen.
Nutzen Sie dazu aber bitte nur die Telefonnummer der Absender*innen, die Ihnen persönlich bekannt sind. Es wurden in den Vorjahren nämlich auch Telefonnummern in den betrügerischen Mails bekannt gegeben, die schlicht und ergreifend ebenso gefälscht waren wie die vermeintlichen Absender*innen.

Schulleitung HOFA Berlin
14.08.2020