Reisebericht Studienfahrt Kroatien – Klasse 181 

Wir trafen uns alle gemütlich am Sonntag, 07.04.2019, 07:00 Uhr am Flughafen Tegel, Terminal A06. Und wie das immer so ist: einer kam kurz vor knapp an. Aber wir waren alle da! Das ist die Hauptsache. Bei der Sicherheitskontrolle bekamen wir von unserer südländischen Kontrolleurin unser Reisemotto mit auf den Weg: „Genieße das Leben!“ Diese hat unseren Herrn Schrott erstmal mit Frau Riech verheiratet. Also ging die Studienfahrt schon mit Spaß los.

Als dann endlich alle im Flieger saßen, flogen wir mit 10 Minuten Verspätung bis nach Wien. Die 10 Minuten wurden wieder rausgeholt und nach einem zweistündigen Aufenthalt ging es endlich Richtung Sonne. Dachten wir. Aber wer den Wetterbericht vorher bereits studiert hatte, wusste, dass dem leider nicht so ist. Wir wurden mit Regen begrüßt und der organisierte Shuttle von Herrn Sobko kam eine halbe Stunde zu spät, was der guten Laune aber keinen Abbruch tat.

Im Hotel ging die Zimmerverteilung schnell vonstatten, Herr Biely und Herr Wahl hatten ein paar Probleme: einmal Raucherzimmer und in dem anderen, neuen Zimmer war schon jemand drin… Hoppla, aber kann passieren. Beim dritten Anlauf hat es dann geklappt.  Abends wurde noch schnell im Ort ein Restaurant gesucht, um die knurrenden Mägen zu stillen und den Durst zu löschen. Danach hat jeder für sich auf dem Zimmer den Abend ausklingen lassen. 

Am nächsten Tag hat Herr Schrott für uns, unseren Kellner vom Vorabend dazu überreden können, uns die Stadt Split, die zweitgrößte Stadt Kroatiens, etwas näher zu bringen. Erste Investition von den meisten? Ein Regenschirm! Damit gewappnet für das leider schlechte Wetter, ging es vorbei am Hafen in die Altstadt von Split, die 1979 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Die Katakomben erzählen von der alten Geschichte der Stadt, die auch in Selbsterkundung besucht wurden. Es war interessant zu sehen, wie sich die Stadt entwickelt hat. 

Die weiteren Tage waren getaktet nach der Wetterlage. Am Dienstag kein Regen (!!), also wird gewandert. Der Waldpark Marjan wurde erkundet. Waren gefühlt sooooo viele Treppen … da war man glücklich oben endlich angekommen zu sein (insgesamt waren es ca. 1020 gezählte). Der Aussichtspunkt oben wurde für eine kleine Pause genutzt, die mit einer Flugshow des Militärs aufgewertet wurde.  Zurück ging es dann einen kleinen Umweg und nach 6h laufen waren wir froh, in einem kleinen Restaurant im Hafen ein Pivo zu trinken. 

Essen gab es zur Belohnung auch. 

Mittwoch war wieder etwas schlechteres Wetter, also fiel die Wahl auf einen Museumsbesuch. Das Archäologische Museum war noch im Aufbau, trotz dessen sehr interessant zu sehen, wie Kroatien zu Kroatien wurde. Danach war die Luft aufgrund der Wetterlage etwas raus und jeder konnte selbst entscheiden, was er gern tun möchte. Herr Wahl und Herr Maash sind noch in eine Galerie gegangen, der Rest der Truppe nochmal in die Stadt und auf den Markt. Man konnte überall probieren: on Likör oder Käse oder Schinken, es war für jeden was dabei. Natürlich wurden auch gleich noch Souvenirs für die Familie mitgenommen.  Am Abend gab es in unserem ersten Restaurant noch ein gemeinsames kroatisches Essen, organisiert von unserem Herrn Schrott mit unserem Kellner/ Fremdenführer. Es war sehr lecker und einfach schön.

Am letzten Tag, Donnerstag, ging es mit der Fähre nach Brac, einer kleinen, schönen Ortschaft ca. eine halbe Stunde über Wasser entfernt. Dort wieder etwas erkunden und natürlich gerade hinauf, die Stadt von oben betrachten. Die Kirche im Zentrum war wunderschön anzusehen und genau zu unserer Zeit wurde an der Orgel geübt. Die Klänge waren so beruhigend. 

Danach gab es noch zum Mittag, typisch kroatisches Essen, Cevapcici. Hmmm..lecker!  Dann wieder mit der Fähre zurück und der Abend war leider schon fürs Koffer packen reserviert. 

Am Freitag das letzte gemeinsame Frühstück. Frau Riech, Herr Wahl, Herr Biely und Herr Schrott sind noch nach Omis gefahren, denn der Shuttle kam erst am Nachmittag.  Wir anderen sind nochmal nach Split auf den Markt und haben am Hafen den letzten Tag ausklingen lassen. Abends dann in den Flieger, der leider Verspätung hatte.  Aber mit Mau Mau spielen am Terminal verging die Zeit wie im Flug. 

Die Tage waren alle sehr schön und die Zeit verging wie im Flug. Ein paar Verrückte (Frau Romahn, Frau Kneiert, Herr Wahl und Herr Hanke) gab es, die noch ins Wasser (Temperatur bei ca. 12 Grad) gegangen sind.  Allgemein eine schöne Studienfahrt! 

Liebe Grüße, 

die Klasse 181 der Hotelfachschule Berlin 

https://hotelfachschule-berlin/2019/06/Reisebericht-Kroatien.pdf