Ausbildungsinhalte

Fachrichtungsübergreifender Lernbereich

Insbesondere in der Hotellerie ist Kommunikation unabdingbar. Eine intensive, zum Teil an Videoaufzeichnungen gebundene Schulung des Gesprächs- und Redeverhaltens soll daher vielfältige Einblicke in die Möglichkeiten der Rhetorik eröffnen.

Kommunikation bedarf nicht zuletzt auch gewisser sprachlich-orthographischer und arbeitstechnischer Grundkenntnisse. Deren Schulung bildet einen weiteren wesentlichen Schwerpunkt des Unterrichts.

Neben der professionellen Bewerbungsmappe bildet der moderne Geschäftsbrief das Kernstück schriftlicher Kommunikation und des damit verbundenen Unterrichts.

Das Unterrichtsfach “Politik und Wirtschaft” verbindet die aktuelle Politik auf deutscher, europäischer und globaler Bühne mit grundlegenden Kenntnissen aus beiden Fachwissenschaften.

Folgende Themenbereiche werden z. B. behandelt:

  • Europäische Union (politische und wirtschaftliche Integration der europäischen Nationalstaaten)
  • Geld in der modernen Volks- bzw. Weltwirtschaft
  • Sozialer Wandel und Grundrechte ( Dienstleistungsgesellschaft, Pluralismus und Demokratie)
  • Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
  • Konjunktur, Wachstum und Wirtschaftspolitik (Staatliche Eingriffe in die Märkte)
  • Freiheit und Diktatur, Sicherheit, Umwelt und Entwicklung in globaler Sicht

Für die internationale Hotellerie hat Englisch als Fremdsprache herausragende Bedeutung. Es zeigt sich allerdings immer wieder, dass unsere Studierenden über sehr unterschiedliche Englischkenntnisse verfügen.
Nach einem Einstufungstest am ersten Schultag bilden wir die Englischkurse so, dass Sie gemeinsam mit anderen Studierenden lernen, die die gleichen Vorkenntnisse haben wie Sie. Zu diesem Zweck bieten wir Leistungs- und Grundkurse auf mehreren unterschiedlichen Niveaustufen an.

In den Grundkursen (8 Stunden pro Woche im 1. Jahr, 4 Stunden im 2. Jahr) reaktivieren wir Ihre Vorkenntnisse, so dass Sie sich in häufig auftretenden beruflichen und alltäglichen Situationen (z. B. Telefonieren, Dialoge im Restaurant und Hotel) sicher und fließend verständigen können.

Wenn Sie bereits längere Zeit im englischsprachigen Ausland tätig waren oder vergleichbare Englischkenntnisse haben, sind Sie in unseren Leistungskursen (4 Stunden pro Woche) richtig. Hier beschäftigen wir uns z. B. mit aktuellen Managementthemen aus Hotellerie und Gastronomie, optimieren Ihr Telefonenglisch und zeigen Ihnen, wie Sie mit Geschäftspartnern aus anderen Ländern geschickt umgehen können. Nach zwei Jahren Englisch im Leistungskurs können Sie außerdem souverän mit Beschwerden umgehen, Präsentationen auf Englisch durchführen und an Meetings aktiv teilnehmen bzw. sie leiten. Bei der Grammatik konzentrieren wir uns auf die für die Kommunikation in privaten und beruflichen Situationen wirklich relevanten Bereiche.

Neben Englisch ist Spanisch die wichtigste internationale Sprache. Wenn sie bereits über gute Vorkenntnisse in Englisch verfügen (Englisch Leistungskurs), lernen Sie bereits im 1. Jahr Spanisch und können diese Sprache im 2. Jahr als Wahlpflichtfach weiterführen.

Die Studierenden lernen, sich in einer begrenzten Anzahl allgemeiner und fachbezogener Situationen sicher zu verständigen. Inhalt des Unterrichts sind Aussprache und Intonation, elementarer Wortschatz und elementare Grammatik. Landeskundliche und kulturelle Informationen werden ebenfalls vermittelt. Der Unterricht setzt keine Kenntnisse voraus.

Fachrichtungsbezogener Lernbereich

Das Unterrichtsfach Betriebswirtschaftslehre (BWL) umfasst folgende Teilbereiche und inhaltlichen Schwerpunkte:

1. Marketing:

Marktanalysen (Zielgruppen, Konkurrenz), Marketingplan, Marketingmix mit Betonung von Produkt- und Preispolitik.

2. Management I: *

Mitarbeiterplanung, Mitarbeiterbeschaffung, Mitarbeiterauswahl, Assesmentcenter und Teamwork als besondere Anforderungsmerkmale, Personal- und Zeitmanagement, Mitarbeitermarketing, Personalverwaltung

3. Finanzierung und Investition:

Der Erfolg eines Unternehmens hängt unter anderem wesentlich von einer soliden Finanzierung ab. Die Möglichkeiten der Innen- und Außenfinazierung des Unternehmens sowohl mit Eigenkapital als auch mit Fremdkapital werden gegenübergestellt. Die Rückzahlungs- und Besicherungsmöglichkeiten von Bankkrediten werden vorgestellt. Als weitere Fremdkapital-Finanzierungsalternativen werden das LEasing und das Factoring berücksichtigt. Die diversen Formen der Innenfinanzierung nehmen einen breiten Raum ein. Zur Beurteilung der finanziellen Stabilität sowie der Ertragskraft des Unternehmens werden die Bilanz- und Erfolgsanalyse durchgeführt. Ferner werden Liquiditätspläne erarbeitet und schließlich unterschiedliche Investitionsrechenverfahren gegeneinander abgegrenzt.

4. Management II: *

Welche Rollen müssen Managerinnen und Manager ausfüllen? Welche Kompetenzen sollen sie mitbringen? Wie können Mitarbeiter zielgerecht geführt werden? Welche Hilfsmittel erleichtern die Planung, Durchführung und Kontrolle von Geschäftsprozessen?
Diese Fragen nehmen Beuzg auf: Personalentwicklung, Mitarbeiterführung, Budgetierung, Qualitätsmanagement, Gestaltung der Aufbau- und Ablauforganisation, Projektmanagement und strategisches Management.

* In den Teilbereichen Management I und II ist das Vermitteln von sozialen Kompetenzen ein explizites Lernziel. Dieses Lernziel wird u.a. durch Rollenspiele, deren Aufnahme mit der Videokamera
und einer Auswertung realisiert. Im Schwerpunkt Peronalentwicklung wird ein computergesteuertes Unternehmensplanspiel durchgeführt.

Das betriebliche Rechnungswesen ist für jedes Unternehmen von zentraler Bedeutung.

Bei der Erstellung eines Jahresabschlusses nach handels- und steuerrechtlichen Vorschriften handelt es sich zwar um eine Pflicht, jeder Unternehmer sollte aber auch erkennen, dass das Rechnungswesen Zahlen liefert, um zielgerichtete betriebliche Entscheidungen treffen zu können.

Deshalb lernen die Studierenden zunächst (EDV-) Buchführung mit der Zielsetzung, Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen unter Berücksichtigung der jeweiligen Vorschriften und ihren Gestaltungs-spielräumen erstellen zu können.
Weiterhin werden Themen der Kostenrechnung behandelt, wie zum Beispiel das in der Hotellerie weit verbreitete USALI (Uniform System of Accounts for the Lodging Industry).

Die Studierenden sind schließlich in der Lage, im Rahmen des Controllings betriebswirtschaftliche Auswertungen zu interpretieren, betriebliche Schwachstellen aufzudecken und Vorschläge für die Vermeidung bzw. Reduzierung von Problemen in einem Unternehmen zu erarbeiten.

Im Unterricht soll den Studierenden verdeutlicht werden, dass Steuern in der sozialen Marktwirtschaft nicht nur staatliche Aufgaben wie Sicherheit, Ordnung, Bildung finanzieren, sondern auch wirtschaftliche und soziale Vorgänge beeinflussen.

Die Studierenden werden erkennen, dass betriebliche Entscheidungen ohne Beachtung steuerlicher Auswirkungen nicht sachgerecht getroffen werden können. Anhand dreier Steuergesetze (Abgabenordnung, Umsatzsteuer, Einkommenssteuer) wird die Systematik steuerlicher Regelungen exemplarisch dargestellt.

Die Studierenden sollen nach Beendigung der Schule eine Einkommenssteuererklärung, bei der Arbeits- und Kapitaleinkünfte zu berücksichtigen sind, weitgehend selbst erstellen können. Im Rahmen betrieblicher Belange sollen sie den Fachleuten im Bereich der steuerberatenden Berufe als sachkundige Informanten zur Verfügung stehen.

In Hotellerie und Gastronomie sind umfassende rechtliche Grundkenntnisse und Fertigkeiten unverzichtbar. Dies gilt vor allem für Gesetze, Rechtsverordnungen, das Richterrecht und nicht zuletzt für die rechtliche Fachsprache.

Folgende Schwerpunkte werden im Unterricht praxisnah und fachübergreifend vermittelt:

  • BGB-Grundlagen
  • Allgemeines Vertragsrecht
  • Konzessionsrecht
  • Gastaufnahmeverträge
  • Getränkelieferungsverträge
  • Individuelles und kollektives Arbeitsrecht
  • Social-Media-Recht

Der Umgang mit dem PC und das Verständnis der Zusammenhänge der Informationsverarbeitung sind heute selbstverständlich. Die Schwerpunkte liegen deshalb auf der problemorientierten Anwendung unterschiedlicher Softwareprodukte in der Hotellerie und Gastronomie.

Inhalte:

  • Grundkenntnisse und Anwendung von Hardware und Kommunikationssystemen
  • Anwendung von Betriebssystemen
  • Textverarbeitung (Gestalten von Texten, Vorlagen, Serienbriefen)
  • Tabellenkalkulation (Entwurf, Auswertung, Erstellen von Diagrammen)
  • Datenbank (Anlegen, Abfragen, Verknüpfen)
  • Gestalten von Präsentationen
  • Arbeiten mit verschiedenen Front-Office-Systemen
  • Nutzung des Internets (www, E-Mail, Newsgroup, FTP)

Die vermittelten Kenntnisse stellen eine Hilfe dar, die besonderen soziologischen und entwicklungspsychologischen Verhaltensformen junder Menschen zu verstehen. Sie sind Basis für den sach- und situationsgerechten Umgang mit Auszubildenden und Mitarbeitern.Der Unterricht schafft die Voraussetzungen, um die Ausbildereignungsprüfung abzulegen.

Hauptgliederungspunkte sind:

  • Kennenlernen der Möglichkeiten des Dualen Systems, der Funktion der verantwortlichen Personen und zuständigen Stellen
  • Beschäftigung mit der soziologischen und psychologischen Entwicklung junger Menschen sowie deren sozialer Stellung in Betrieb und Gesellschaft (Darstellung, Aufzeichnung und Analyse von Konflikt- Kritikgesprächen in unterschiedlichsten Situationen)
  • Erwerb von Kenntnissen und Fertigkeiten in der didaktischen Aufbereitung von Ausbildungs- und Trainingsmaßnahmen, verbunden mit der Auswahl geeigneter Methoden und Medien sowie der Erarbeitung und Erprobung von Verlaufsmodellen

Wahlpflichtfächer

ohne Vorkenntnisse

Spanisch wird im 3. und 4. Semester als Wahlpflichtfächer angeboten. Die Studierenden lernen, sich in einer begrenzten Anzahl allgemeiner und fachbezogener Situationen sicher zu verständigen. Inhalt des Unterrichts sind Aussprache und Intonation, elementarer Wortschatz und elementare Grammatik. Landeskundliche und kulturelle Informationen werden ebenfalls vermittelt.

mit Vorkenntnissen

Studierende, die im 1. Jahr neben Englisch (Leistungskurs) Spanisch lernen, können diese Sprache im 3. und 4. Semester weiterführen. Der Stoff des ersten Jahres wird vertieft und erweitert. Ziel ist es, in der Verwendung der Sprache mehr Sicherheit zu erlangen und eine größere Anzahl allgemeiner und fachbezogener Situationen sprachlich zu beherrschen.

Im 3. Semester wird ein “bankfähiges Konzept” für eine Existenzgründung erarbeitet.

  • Finden und Erproben von Lösungswegen und damit verbundenen Arbeitsweisen
  • Fächerübergreifendes, auf Sachkundigkeit beruhendes Arbeiten
  • Sammeln von Erfahrungen im Umgang mit Behörden, Verbänden und anderen Institutionen
  • Knüpfen von Kontakten mit Vertretern*innen des Gewerbes und der Zulieferindustrie –
    Auswertung der dabei in Erfahrung gebrachten Informationen

Fachvorträge von Praktikern und Betriebsbesichtigungen sind weiterer Bestandteil des Unterrichts.

Ziel des Unterrichts und besondere Herausforderung zugleich ist es, die unterschiedlichen Vorkenntnisse so zusammenzuführen und zu erweitern, dass die Studierenden ihr Wissen im beruflichen Alltag umsetzen können. Darüber hinaus wird der Unterricht durch Exkursionen und Gespräche mit Vertretern*innen aus der Praxis ergänzt und bereichert.

Die Inhalte orientieren sich am F&B – Bereich. Im Teilbereich Küche werden vorrangig Inhalte der Logistik, Planung und Einrichtung einer Küche, modernste Küchentechnologie sowie das Thema HACCP behandelt. Bei Bankett und Service stehen der Servicegedanke, die Servicequalität und deren Sicherung im Mittelpunkt des Unterrichts. Neben der Getränketechnologie, die in ausgesuchten Themenbereichen vermittelt wird, werden je nach Bedarf der Studierenden auch alle anderen „Grundtechniken” behandelt. Im Fach Catering erfolgt der Unterricht ausschließlich im ersten und zweiten Semester. Es wird zu den Küchen- und Servicebereichen eine deutliche Abgrenzung vorgenommen.

Perspektivisch ist das Einbinden ergänzender technologischer Inhalte zur Meisterprüfung geplant. Somit soll unseren Studierenden die Möglichkeit gegeben werden, ihre theoretischen Voraussetzungen für die Meisterprüfung komplett an der Hotelfachschule zu erwerben. In Absprache mit der IHK – Berlin wird dann die Praxis gesondert angeboten und geprüft.

Im Kurs greifen wir die wichtigsten aktuellen Trends im Tourismus auf (Wellness, Best Ager, Kulturtourismus, barrierefreier und umweltfreundlicher Tourismus) und untersuchen gemeinsam zielgruppengerichtete Angebote anhand von Reiseveranstalterprospekten. Weiterhin stellen wir Ihnen aktuelle Daten, Zahlen und Trends der Destinationen Deutschland und Berlin vor.

Das Marketing des Reiseveranstalters und des Hoteliers nimmt einen entscheidenden Teil des Kurses ein. Hier wenden wir die aus dem BWL-Unterricht bekannten Marketinginstrumente bei der Untersuchung von bestehenden Packages (Pauschalangeboten) an. Wir überprüfen anhand dieser Pauschalangebote deren Ausrichtung auf Zielgruppen, deren Preispolitik sowie Vermarktungs- und Verkaufsmöglichkeiten.

In kleinen Projekten werden themenbezogene eigene Packages aus Sicht des Hoteliers oder einer Incoming-Agentur selbst zusammengestellt, kalkuliert und auf ihre Vermarktungsmöglichkeiten geprüft. Die Kriterien für eine erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit werden anhand von Pressemitteilungen und Hotelflyern untersucht und beurteilt.

Im vierten Semester erstellen wir als Abschluss unserer gemeinsamen Arbeit in Teams zielgruppenbezogene Packages für ein Berliner Hotel. Wir kalkulieren die Angebote, erstellen jeweils einen Flyer als Werbemittel, schreiben eine Pressemitteilung und präsentieren dem auftraggebenden Hotel unsere Arbeiten.

Im Wahlpflichtfach Informatik des 3. und 4. Semesters werden die erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten der beiden ersten Semester vertieft.

Im Mittelpunkt des Wahlpflichtfaches steht das Erstellen einer eigenen Website. Dazu gehören das Erlernen der Beschreibungssprache HTML und eine Einführung in die Programmiersprache JavaScript. Vorkenntnisse sind für die teilnehmenden Studierenden nicht notwendig.

Neben theoretischen Vermittlungsphasen wird der Unterricht durch zahlreiche und umfassende Trainingsphasen durch die Studierenden gestaltet.

Weiterhin werden zu verschiedenen Inhalten von den Teilnehmern Vorträge gestaltet.

Themen:

    • eCommerce
    • netzfähige Grafikformate
    • dynamische Webseitengestaltung
    • Computerviren
    • FTP, Telnet und Chaträume
    • Hardeware- und Softwareergonomie
    • Rechtliche Aspekte der EDV

Der Unterricht wird durch Produktpräsentationen und Betriebsbesichtigungen ergänzt.

Ein Wahlpflichtfach unserer Schule ist das Fach Mathematik. Es finden pro Unterrichtswoche vier Unterrichtsstunden (zwei Blöcke) statt.

Studierende, die mit dem Abschluss der/des Staatlich gepüften Betriebswirtin/Staatlich geprüften Betriebswirtes zusätzlich die Fachhochschulreife erwerben möchten, müssen im 3. und 4. Semester den Mathematikunterricht absolvieren. Zusammen mit der obligatorischen Sprach- und betriebswirtschaftlichen Ausbildung wird mit dem Bestehen aller Abschlussprüfungen, einschließlich der Abschlussprüfung in Mathematik, die Fachhochschulreife erlangt.

Inhalte des Mathematikunterrichtes sind eine kurze Wiederholung der Grundlagenarithmetik, eine Einführung in die Funktionstheorie und in die Differential- und Integralrechnung. Außerdem werden Inhalte zu den Themen Kurvendiskussionen und Extremwertaufgaben unterrichtet.

Alle Themen werden durch theoretische Darlegungen durch den Lehrer und durch zahlreiche praktische Übungen und Trainingsphasen durch die Studierenden vermittelt und erlernt.

In der Vergangenheit kamen viele PCO (Professional Congress Organiser) aus den Reihen der Hotellerie. Dies ist heute leider nicht mehr der Fall.

Inzwischen haben sich in diesem und in anverwandten Berufsfeldern neue Berufsbilder und Weiterbildungsberufe etabliert. Mit dem diesem Wahlpflichtfach soll der Aktionsradius der Absolventen*innen der Hotelfachschule Berlin in diese Bereiche hinein erweitert werden.

Mit dem Wahlpflichtfach „Eventmanagement” sollen wesentliche Teile des fehlenden „Spezialwissens” vermittelt werden. Um den notwendigen Praxisbezug zu gewährleisten, wird mit Firmen und anderen Institutionen aus diesem Berufsfeld zusammengearbeitet werden.

Zum Abschluss des Wahlpflichtfaches können die Studierenden ihr Wissen an den folgenden Aufgabenstellungen anwenden und üben:

  • Praxisbeispiele für stattgefundene Events (Analyse u. Dokumentation)
  • Planbeispiel für ein Event (orientiert an einem reellen Beispiel)

Umfang des Wahlpflichtfaches: 132 Unterrichtseinheiten zu je 45 Minuten oder 33 Unterrichtsblöcke zu je 180 Minuten.

Das Wahlpflichtfach Sales & Marketing ermöglicht den Studierenden, das theoretisch erworbene Wissen der vorangegangenen Semester in Form von eigenständiger, projektbezogener Arbeit zu vertiefen. Die Projektarbeit betont auf der Grundlage von Projektentwicklung und Projektsteuerung als interaktivem Prozess die Symbiose aus Theorie und Praxis, wobei der Inhalt jeweils durch das Projekt sowie dessen Umfang bestimmt wird.

Die mögliche Vielfalt der Inhalte garantiert strukturiertes und vernetztes Denken. Komplexe Zusammenhänge werden hergestellt wobei der unverwechselbare Praxisbezug die Theorie veranschaulicht. In Teamarbeit obliegt es den Studierenden ihr(e) Projekt(e) zu realisieren und neben dem erworbenen fachspezifischen Wissen ihre Methodenkompetenz und Sozialkompetenz zu professionalisieren.

Ein Focus des Wahlpflichtfaches liegt im Bereich Sales. In Zusammenarbeit mit Berliner Hoteliers soll den Studierenden ein Einblick in die Verkaufsabteilung gewährt werden.

Hierbei werden Themen wie beispielsweise: Segmentierung, Kontingentierung, Budgetierung, Marketingplan, Packages, Yield-Management im Vordergrund stehen. Simulation und Training von Verkaufs- und Akquisitionsgesprächen runden das Wahlpflichtfach Sales & Marketing ab.